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Tipps zur Jahresplanung im Franchise

Ganz gleich, ob du Franchisenehmer oder Inhaber eines kleinen Unternehmens bist, die Jahresplanung ist ein wesentlicher Bestandteil deiner Unternehmensplanung. Sie ermöglicht es dir, strategisch darüber nachzudenken, wohin sich dein Unternehmen entwickeln soll und wie du deine Ziele erreichen kannst.

Nimm dir Zeit für deine Planung

Es ist wichtig, dass du dir ausreichend Zeit nimmst, um eine Strategie zu entwickeln, mit der du deine Ziele erreichen kannst. Bleib im Bereich des Möglichen, denn unrealistische Erwartungen in Kombination mit unerreichten Zielen führen letztendlich immer nur zu Enttäuschungen.

Bestimme lieber, welches Problem du lösen oder welche Situation du verbessern möchtest, bevor du mit deinen Handlungen beginnst. Zum Beispiel: „Ich möchte abnehmen“ ist nicht so effektiv wie „Mein Ziel ist es, dass mein BMI (Body-Mass-Index) bis zum 31. Dezember in den gesunden Bereich fällt.“ Diese zweite Aussage hilft zu klären, was genau in Ordnung gebracht werden muss, und gibt uns etwas Konkretes, auf das wir hinarbeiten können, um unsere Gesundheitsziele zu erreichen – und wir können unsere Fortschritte auf dem Weg dorthin messen!

Plane, wie du den Erfolg messen wirst

  • Definiere den Erfolg. Bevor du messen kannst, musst du definieren, wie Erfolg für dein Unternehmen aussieht. Das kann schwierig sein, denn es gibt viele verschiedene Messgrößen, die zu den Gesamtkennzahlen deines Unternehmens beitragen können: Umsatz, Gewinnspanne und Mitarbeiterzufriedenheit sind nur einige Beispiele für mögliche Messgrößen.
  • Definiere die Messgrößen zur Erfolgsmessung. Sobald du diese festgelegt hast, musst du dir noch überlegen, wie diese Zahlen fortlaufend gemessen werden sollen, damit sie als Grundlage für künftige Entscheidungen über Strategie und Taktik im Unternehmen dienen können.
 

Erstelle einen Kommunikationsplan

Die wichtigste Kommunikation ist die mit deinen Mitarbeitern. Zusätzlich ist der Austausch mit dem Franchisegeber einer der wichtigsten Elemente für den Erfolg. Wir können dir bei strategischen Entscheidungen oder Problemen sicherlich mit dem Wissen aus unserer langjährigen Erfahrung helfen. Und glaube mir, es gab immer wieder Probleme und Erfahrungen, die wir machen durften.

Kommuniziere mit deinem Team, deinen Mitarbeitern so oft wie möglich auf so einfache Weise wie möglich. Das hat mir meine Erfahrung im Umgang mit Teams gezeigt. Eine klare Kommunikation ist das A und O in der Firma, sonst kommt es zu Missverständnissen und liegengebliebenen Aufgaben.

Der beste Weg, mit ihnen zu kommunizieren? Das persönliche Gespräch oder einen Videochat. Vielleicht denkst du nach E-Mails zu verschicken oder eine App wie Slack. Es gibt viele Möglichkeiten, aber das persönliche Gespräch ist meist der beste Weg.

Vieles hängt natürlich auch von dir und deinem Business-Mindset ab. Dazu kannst du im Artikel Business-Mindset für Franchisenehmer mehr darüber lesen.

 

Die Jahresplanung ist ein Prozess

Die Jahresplanung ist ein Prozess, der dir hilft, strategisch über dein Unternehmen nachzudenken. Er hilft dir, Ziele und Prioritäten festzulegen, eine Strategie zur Erreichung dieser Ziele zu entwickeln und zu planen, wie du den Erfolg messen willst.

Die Jahresplanung ist für jede Art von Unternehmer wichtig, einschließlich Franchisenehmer und Unternehmer, die unter einem Dachverband zusammengeschlossen sind.

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Taekwondo kein MUSS für Franchisenehmer

Taekwondo-Kenntnisse oder gar der „Schwarze Gürtel“ sind kein MUSS, keine Voraussetzung für den Franchisenehmer bei YU-Taekwondo. Natürlich schadet es nicht, wenn du Interesse daran hast, oder selbst schon mal Taekwondo oder eine andere Kampfsportart ausgeübt hast. 

Viel wichtiger aber ist deine persönliche Einstellung, denn du bist in erster Linie Unternehmer und nicht Taekwondo-Trainer. Dein Interesse das Business aufzubauen und zu vermarkten sind viel wichtiger und entscheiden, ob du als Franchisenehmer in Frage kommst oder nicht.

Kein MUSS für Franchisenehmer

Du musst weder Taekwondo-Profi noch Kampfsport-Enthusiast sein, um als Franchisepartner bei uns erfolgreich durchstarten zu können. Wir wollen mit unserem Franchise-System zwei unterschiedliche Richtungen ansprechen.

Erstens, den Unternehmer oder Investor, der seine Fähigkeiten und sein erworbenes Wissen aus seiner früheren Tätigkeit zusammen mit unserem System umsetzen möchte. In diesem Fall helfen wir natürlich gerne im Bereich Training mit unserer Expertise und unseren Ressourcen.

Zweitens, den Kampfsportbegeisterten, der sein Hobby, sein Interesse zum Beruf machen möchte. Diesen stehen im Rahmen unseres Franchisesystems in den Bereichen Firmenaufbau, Marketing, oder Buchhaltung voll zur Seite.

In dem Video-Interview „Voraussetzungen um Franchisepartner zu werden“ gehe ich auch auf dieses Thema ein.

Wichtig für Franchisenehmer

Um ehrlich zu sein, bei der Wahl von Geschäftspartnern zählen für mich aber andere Kriterien. Aus meiner Erfahrung habe ich gelernt, die meisten relevanten Fähigkeiten kann man in kürzester Zeit erlernen, aber wenn die Einstellung nicht passt, dann ist eine Zusammenarbeit von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Lernbereitschaft

Das ist für mich eine der wichtigsten Eigenschaften, wenn nicht sogar die Voraussetzung schlechthin. Wenn du nicht gewillt bist, zu lernen, dir neues Wissen anzueignen oder mal was auszuprobieren, dann hast du als Unternehmer schlechte Karten. Du brauchst diese Bereitschaft deine Komfortzone zu verlassen und neue Wege zu begehen.

Motivationsfähigkeit

Als Franchisenehmer bist du kein Einzelkämpfer, sondern arbeitest zu 95% im Team. Du musst es schaffen dein Team zu begeistern und deine Mitarbeiter auch in stressigen Zeiten zu motivieren.

Deine Persönlichkeit zählt

Wie gesagt, du bist in erster Linie Unternehmer und nicht Trainer. Es ist wichtig, dass du deine Einzigartigkeit und dein Potenzial erkennst und es im Rahmen deiner Firma nutzt. Wir unterstützen und fördern dich, denn wir sind überzeugt, dass in unternehmerisch denkenden Leuten viel Potenzial steckt. Oft sind es Glaubenssätze oder Einflüsse deiner Umgebung, die dich abhalten.

Hilfe vom Franchisegeber

Wir bei YU-Franchise sind stolz darauf, dir bei deinem Schritt in die Selbständigkeit zur Seite zu stehen. Wir bieten eine breite Palette an Ressourcen an, um dich bei der Planung, der Umsetzung und der Vermarktung deines Unternehmens zu unterstützen. Unser Ziel ist es, dir bei der Erreichung deiner Ziele zu helfen und dich mit unserer langjährigen Erfahrung bestmöglich zu unterstützen.

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YU-Taekwondo Franchise-Manager Christoph Nowotny im Interview

Würdest du gerne dein eigenes Business starten, weißt aber nicht wo du beginnen sollst? Suchst du nach Ideen und Inspirationen? Bist du vielleicht sogar sportlich interessiert? Dann bist du hier genau richtig. Denn heute bekommst du einen tiefen Einblick in das erfolgreiche Business-Modell von YU-Taekwondo und wie du, als Franchisenehmer von einem wachsenden und dynamischen Sportunternehmen profitieren kannst.

In diesem Interview befragt YU-Taekwondo Marketing-Manager Mark Anderle unseren Franchise-Manager Christoph Nowotny zu den Themen Franchise, Business und der Zukunft des Unternehmens. Diese Folge kannst du dir natürlich auch auf unserem Podcast anhören. Den Link zum Podcast findest du nach dem nächsten Absatz. Los geht’s!

Mark: Wie war dein Weg zu YU-Taekwondo?

Christoph: Ich habe mein erstes Probetraining gehabt, als ich sieben Jahre alt war und bin seitdem bei YU-Taekwondo. Das war vor ungefähr 17 Jahren. Jetzt habe ich bereits den 2. DAN, das ist der zweite Schwarzgurt, und leite auch meine eigene YU-Taekwondo-Schule im zweiten Bezirk in Wien. Seit zwei Jahren bin ich Franchise-Manager und bin dafür zuständig, dass sich unser Franchise-System entwickelt.

Wie kann man sich ein Kindertraining vorstellen. Legst du hier als Trainer mehr Wert auf das Körperliche oder das Mentale oder versuchst du den Kindern eine gute Mischung aus beidem zu vermitteln?

Da ich schon so lange Taekwondo mache und mich dieser Sport durch jede Lebenslage begleitet hat, habe ich ein gutes Verständnis für meine Schüler entwickelt. Ich kann, sowohl die Herausforderungen der ganz jungen Schüler, als auch die der älteren nachvollziehen, weil ich das selber durchlaufen habe. Bei mir liegt der Fokus ganz klar auf der Persönlichkeitsentwicklung. Man sieht es mir vielleicht nicht an, aber ich war als Kind sehr introvertiert und habe oft zum Weinen begonnen, wenn man nur meinen Namen erwähnt hat. Am Anfang war ich auch im Taekwondo Training verschreckt, doch mit der Zeit hat mir der Sport und das Umfeld dabei geholfen mein Selbstbewusstsein gesund aufzubauen, diszipliniert zu sein und meine Persönlichkeit zu entwickeln. Taekwondo hat mir auch Ausdauer beigebracht, also die Fähigkeit schwierige Phasen durchzustehen. Genau das versuche ich den Kids im Training weiterzugeben. Ich kann zum Beispiel einem Kind zeigen, wie man einen gewissen Bewegungsablauf ausführt und diesen anderen lehrt. So entwickeln die Kinder Führungskompetenzen im jungen Alter.

Jetzt nimmst du all das Wissen und gibst es auch an unsere Franchise-Kunden weiter. Warum würdest du sagen eignet sich YU-Taekwondo besonders gut als Kampfkunst- aber auch als Franchise-System? Warum nicht Jiu-Jitsu oder Krav Maga, oder vielleicht gleich ein normales Fitness-Center?

Was Taekwondo für mich am meisten heraushebt ist das es einfach gut aussieht. Die Kicks sind wunderschön und ich bekomme zusätzlich noch ein Ganzkörpertraining, das mich hoffentlich ins hohe Alter fit halten wird. Ich merke jetzt schon den Unterschied, wenn ich manche Menschen sehe, die den ganzen Tag im Büro sitzen und sich danach auch nicht viel mehr bewegen. Die haben im relativ jungen Alter bereits Beschwerden, wo ich noch ohne Probleme herumspringen kann. Taekwondo beinhaltet alle Aspekte eines ganzheitlichen Trainings, angefangen von Beweglichkeit, über Koordination, bis hin zur Dehnung. Das Beste daran ist, dass es einen Riesenspaß macht und wenn man beim Training so viel Spaß hat, dass man es nicht mehr als Training empfindet, dann hat man etwas Besonderes gefunden und für mich ist das Taekwondo.

Um auf die Kampfsportfrage einzugehen, möchte ich an dieser Stelle den Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport erklären. Die Kampfkunst hat, im Gegensatz zum Kampfsport, eine Philosophie dahinter. Bei uns im YU-TKD sind das zum Beispiel Tugenden und Werte, wie z.B. Respekt, Ordnung, Toleranz, usw., die jedem vermittelt werden und das hat dann natürlich positive Auswirkungen, auch außerhalb des Dojangs (koreanisch für „formelle Trainingshalle“). Das Ziel der Kampfkunst ist es auch eben Harmonie zu schaffen und die Welt zu verbessern. Ein gutes Beispiel dafür sind unsere modernen Studios, welche riesige Fenster haben, sodass der Raum hell und freundlich wirkt und die Schüler gerne zum Training kommen. Wir haben die Kampfkunst sozusagen aus den feuchten und stickigen Kellern der Stadt an die Oberfläche geholt.  Jetzt trainieren wir in 28 Standorten in Wien, Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark.

Nach 28 Eröffnungen haben wir etliche Prozesse probiert und immer wieder neu definiert, sodass die Eröffnung eines neuen Standortes bereits Routine für uns ist. Natürlich ist das ein kontinuierlicher Prozess, an dem wir wachsen. Wir haben jetzt einen Punkt erreicht, wo wir das Wachstum der YU-Marke von alleine nicht mehr stemmen können. Deswegen haben wir all die Prozesse zusammengefasst und in ein Franchise-System gepackt.

Dass du Schulleiter und Franchise-Manager bist, hast du uns schon verraten. Wie bist du zu dieser Position gekommen bzw. wie passt dein Profil zu den Anforderungen eines Franchise-Managers?

Also, wie schon gesagt bin ich seit 17 Jahren im Unternehmen und bin mit dem YU-Taekwondo mitgewachsen und kenne mittlerweile wirklich jedes Eck. Ich kenne die Herausforderungen, die wir haben und auch unsere Stärken. Hinzu kommt, dass ich mir in meinem BWL-Studium viel betriebswirtschaftliches Wissen angeeignet habe und dieses auch ins Unternehmen und in unser Franchise Projekt einbringe. Diese zwei Dinge in Kombination sind der Grund warum diese Position, wie gemacht für mich ist. Natürlich wurde ich hier nicht ins kalte Wasser gestoßen, sondern habe einige Mentoren und Partner, welche mich unterstützen und von denen ich immer wieder Neues dazulerne.

Das klingt als ob du wirklich eingespannt wärest. Wie sieht es bei dir aus mit Work-Life Balance? Hast du überhaupt noch Freizeit?

Ich muss gleich vorwegsagen, dass mir arbeiten viel Spaß macht. Ich sehe das Taekwondo-Training, die Leitung meiner Schule und die Arbeit als Franchise-Manager eigentlich als meine Freizeit. Das Taekwondo macht mir einfach so viel Spaß und ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als z.B. einem Kind das Taekwondo beizubringen. Diese Konstellation ist schon sehr erfüllend für mich.

Ansonsten bin ich ein großer Naturfreund und bin gerne in den Bergen, entweder Schifahren, Wandern oder jegliche Art von Alpinsport machen. Das ist meine österreichische Seite. Ich bin aber auch halber Thailänder und genieße alles was mit Wasser, Sonne und Strand zu tun hat. Außerdem bin ich musikalisch sehr interessiert und spiele gerne Gitarre und nehme zurzeit sogar Gesangsunterricht.

Was sind deine Ziele für das Unternehmen?

Wir arbeiten momentan YU-Taekwondo in den Westen Österreichs zu bringen. Linz und Salzburg haben sehr viel Potenzial und dann sind wir auch schon in Deutschland und danach folgt die Schweiz. Wir sehen uns eigentlich in der gesamten DACH-Region wachsen. Darüber hinaus gibt es noch keine Pläne aber wo ein Wille ist, da ist auch bekanntlich ein Weg.

Wie funktioniert das mit den Gurtprüfungen? Muss ein Prüfling für seine Gurtprüfung nach Wien anreisen oder organisieren Franchisenehmer diese Events selber?

Für eine Gurtprüfung kann ein Schüler natürlich nach Wien anreisen und die Prüfung in einem unserer Hauptstudios ablegen. Wir haben aber auch die Möglichkeit einen Schwarzgurt-Trainer in ein Gebiet zu schicken, damit dieser dort die Prüfungen abhält. Wenn der Franchise-Partner einen Trainer hat, der den Schwarzgurt trägt oder er selber ein TKD-Schwarzgurt ist, kann er die Prüfungen natürlich auch selber abhalten.

Das klingt schon sehr interessant, denn die Vision ist erfolgsversprechend. Was aber, sind nun die ersten Schritte, die man machen muss, damit das Franchise-System auch erfolgreich wird?

Diesen Prozess haben wir schon relativ detailliert auf unserer Webseite www.yu-franchise.com ausgearbeitet. Da findet man viele Informationen zum System und auch die ersten 10 Schritte, die wir mit einem neuen Franchise-Partner gehen würden. Der 10. Schritt wäre dann die Eröffnung der Filiale. Der wichtigste Schritt in meinen Augen ist das Kennenlerngespräch, denn da stellt sich heraus ob es zu einer Partnerschaft kommt. Keine Sorge, man muss jetzt kein Profisportler sein oder selbst einen schwarzen Gürtel in Taekwondo haben, um hier in Frage zu kommen. Eine gewisse Affinität zum Sport und der Branche sollte natürlich schon vorhanden sein. Ich sehe oft zwei Persönlichkeitstypen, die als Franchisenehmer gut zu uns passen würden. Der erste Typ ist eben jemand der gerne Sport macht und seiner Filiale sozusagen aus sportlicher Leidenschaft führt und selber die meisten Trainings mitmacht oder abhält. Der zweite Typ ist ganz klar der/die Unternehmer/in, der die Filialen managt und das Unternehmen skaliert. Ein Mix aus beiden Persönlichkeiten ist wohl optimal und da können wir sehr gut das fehlende Know-How, ob in der Kampfkunst oder im Business, weitergeben.

Wenn die Kooperation nun für beide Seiten passt, wie lange dauern diese 10 Schritte in etwa? Also vom ersten Gespräch zur Eröffnung?

Das kommt auf die Person an. Bei uns bekommst du eine volle Ausbildung was das Taekwondo sowie den betriebswirtschaftlichen Teil angeht. Wenn jemand schon bestehendes Wissen in einem oder in beiden Bereichen hat, verkürzt sich die Zeit natürlich. Das ist aber keine Voraussetzung für uns, es zählt hauptsächlich die Motivation etwas Eigenes aufzubauen. Die ist dann letztendlich ausschlaggebend dafür, wie viel Zeit benötigt wird, um die erste Filiale zu eröffnen. Ich denke da ein Zeitfenster von sechs Monaten bis anderthalb Jahren.

Was sollte ein potenzieller Franchisenehmer noch für Qualitäten mitbringen?

Was sicherlich wichtig bei diesem Beruf ist, dass man gerne unter Menschen ist. Eine Affinität dem Verkauf gegenüber ist auch wertvoll. Ich sage bewusst Affinität und nicht Wissen oder Erfahrung, denn einer motivierten Person kann alles viel leichter beigebracht werden, als vielleicht jemandem der bereits Erfahrung hat aber nicht bereit ist zu lernen. Vom Typ her, sollte die Person ein „Macher“ sein. Also, jemand der Dinge gerne umsetzt und im Prozess dazulernt. Dazu gehört auch eine Portion Offenheit dazu.

Was sind die Franchise Ziele für nächstes Jahr?

Im Jahr 2023 wollen wir 10 Plätze belegen. Also 10 Franchisenehmer werden sozusagen betreut und mit den denen arbeiten wir gemeinsam an der Eröffnung ihrer Filialen. Darüber hinaus möchten wir, wie schon gesagt, ins Ausland expandieren. Wir bauen gerade auch ein Trainingszentrum in Thailand, in Koh Samui und werden dort auch in nächster Zukunft Camps und Trainings abhalten.

Das ist ein richtig tolles Projekt und ich freue mich, wenn wir all das so umsetzen können. Vielen Dank für das Gespräch, Christoph.

Vielen Dank, Mark.

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Dr. YU über Expertenwissen, Franchise und Lebensmeister

Interview mit Dr. YU

Christoph: Ja, hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge „Dr.YU for you“. Mein Name ist Christoph Novotny und ich sitze hier mit Dr. Andreas Held. Andreas, ich weiß das ist dein Podcast aber stelle dich bitte kurz vor und erzähle uns vielleicht einen interessanten Fact über dich, den wir noch nicht kennen.

Andreas: Hallo, mein Name ist Andreas Held und seit zwei Jahren trage ich den Alias Dr. YU. Den Doktortitel habe ich mir vor langer Zeit geholt, als ich in München in Sportwissenschaften promoviert habe. 2003 habe ich dann meine erste Taekwondo-Schule gegründet, mit dem Namen „Young-Ung Taekwondo.“ Young-Ung bedeutet Held auf Koreanisch und das ist ja bekanntlich mein Nachname. Da Young-Ung aber für die meisten zu schwierig zum Aussprechen war, habe ich den Namen auf die Initialen „YU“ gekürzt. So ist dann mit der Zeit Dr.YU entstanden.

Und ein kleiner Fact, den viele nicht wissen ist, dass ich, als ich in meiner Jugend Fußball gespielt habe, nach jedem Tor ein Rad, Wende plus Flickflack geschlagen habe. Ich glaube, ich kann das noch immer. Damals habe ich nämlich viele Tore geschossen.

Ich war gestern bei dir im Training. Du gibst, obwohl du CEO eines riesigen Kampfkunst-Systems bist, noch immer Trainingseinheiten, und das in einer der größten Kampfkunst-Schulen Europas. Wie geht sich das bei dir aus und vor allem, woher nimmst du die Energie dafür?

Ich denke, ich habe es in meinem Vorleben erarbeitet, wenn wir es aus karmischer Sichter betrachten wollen. Es liegt aber an jedem von uns sich ein Leben zu schaffen, in dem viel Energie vorhanden ist. Das habe ich mir über die Jahre erarbeitet. Manches ist natürlich auch von der Genetik und von der Art und Weise, wie man erzogen wurde abhängig. Das soll jetzt nicht die Tür für allerlei Ausreden öffnen. Deswegen habe ich auch meinen eigenen Podcast gestartet. Ich möchte die Menschen, die in einer apathischen und unmotivierten Lebensweise festgefahren sind, ansprechen und ihnen zeigen, wie sie durch ganz einfache und kleine Änderungen ihre eigene Lebensenergie wecken. Mein Apell an die Leser und Hörer ist ganz einfach – kommt ins tun! Egal in welcher Lage man steckt, man kann immer den ersten richtigen Schritt machen, auch wenn dieser nicht immer einfach ist. Für jene, die schon gut dabei sind, ist der Podcast ein extra Booster, um in den nächsten Gang zu schalten.

Das ganze Interview findest du hier:

Business-Mindset für Franchisenehmer

Dein Business-Mindset entscheidet, ob du als Unternehmer erfolgreich sein wirst oder nicht. Als Franchisenehmer bist du, trotz all der Unterstützung des Franchisegebers, selbständig tätig.

Wir bei YU-Taekwondo bzw. bei YU-Franchise unterstützen unsere Franchisenehmer in jeder Hinsicht so gut es geht. Es liegt ja auch in unserem Interesse, dass der Franchisenehmer schnell und problemlos die Startup-Phase durchläuft, um sein Geschäft aufbauen und später ausbauen zu können.

Natürlich ist unternehmerisches Denken und Handeln gefordert, aber dein Mindset, deine Einstellung zum Geschäft sind der Grundstein für deinen Erfolg.

 

3 Faktoren des Business-Mindset

 

Hier möchte ich dir 3 wichtige Punkte ans Herz legen, denn sie sind relevante Bausteine eines erfolgreichen Business-Mindsets.

 

Systeme

Systeme sind wichtig. Als Franchisegeber versuchen wir das Business, so gut es geht, zu systematisieren, um es den Franchisenehmern einfach zu machen, im Business durchzustarten. Zu unserem System gehört eine umfassende Ausbildung (die Branche betreffend), die Mitglieder-Akquise und das Marketing.

Dieses System soll aber auch sicherstellen, dass die Corporate Identity der Firma durchgezogen wird und der Aufbau reibungslos erfolgt.

Daher hoffe ich, dass du die neuen Systeme in deinen Business-Alltag integrierst und Arbeitsprozesse, die laufend geschehen, zu systematisieren versuchst. Systeme sind deine Freunde, sie helfen dir Zeit und Geld zu sparen.

 

Austausch

Der Austausch zwischen Franchisegeber und den einzelnen Franchisenehmern sollte niemals nur auf Umsatzzahlen beschränkt sein. Vielmehr ist es wichtig Marketingaktionen und Trends oder auch grundlegende Veränderung untereinander zu kommunizieren. So können alle von den Erfahrungen und Erkenntnissen, der einzelnen profitieren.

Im Franchise bist du kein Einzelkämpfer, sondern Teil einer Gruppe, Teil eines Teams. Auch wenn es für dich ungewohnt ist, versuche diesen Austausch in deinen Geschäftsalltag einzubauen und du wirst sehen, diese Veränderung wird sich positiv auf dein Business auswirken.

 

Recherche

Durch den Franchisegeber erhältst du eine Menge Informationen, Recherchedaten und Vorlagen für dein Business. Dennoch ist es wichtig, dass du dich selbst auch schlau machst, Informationen einholst, die dich schneller zum Erfolg bringen.

Um das Produkt bzw. die Dienstleistung brauchst du dir keine Gedanken machen, die bekommst du von der Franchisefirma. Was du aber konkret machen kannst, ist die Zielgruppe, deine Kunden zu „erforschen“. Je besser und genauer du über sie Bescheid weißt, desto erfolgreicher werden deine Marketingaktionen sein. Hier kannst du selbst den entscheidenden Unterschied machen und dich selbst, dein Wissen und deine Erfahrung voll einbringen.

 

 

Positiver Business-Mindset

Mir ist vollkommen klar, ein Business aufzubauen ist nicht immer einfach und leicht. Als Selbständiger gibt es – vor allem in der Anfangsphase – immer ein paar Hürden, die es zu überwinden gilt.

Es lohnt sich aber, wenn du die Herausforderungen nicht als unüberwindbare Probleme, sondern als Chancen wahrnimmst. Es sind Möglichkeiten für dich und dein Business zu wachsen und stark zu werden. Diese Einstellung ist sicherlich der grundlegende Teil eines positiven Business-Mindsets.

Mehr dazu findest du auch in meinem Blog und in meinem Buch „Dein Weg zum Meister“.

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Alles über das YU-Taekwondo Franchise System

Wie ist dieser Franchise-Gedanke entstanden und ab welcher Größe von YU-Taekwondo haben Sie sich damit beschäftigt?

Irgendwann kam der Zeitpunkt, nachdem wir mehrere Filialen aufgemacht haben, wo ich gemerkt habe, dass wir aus eigener Kraft nicht mehr so wachsen können, wie ich es mir vorstelle, weil die Kapazitäten einfach nicht da sind. Mein Ziel ist es so vielen Menschen wie möglich den Zugang zum YU-Taekwondo zu ermöglichen, weil es den Menschen guttut und wir dadurch mehr Gesundheit schaffen in der Bevölkerung. Bei etwa 20 Standorten kam mir der Gedanke ein Franchisesystem aufzubauen, weil wir so natürlich stärker wachsen können und auch Menschen die Möglichkeit geben können etwas eigenes aufzubauen mit dem sie gutes Geld verdienen können.

Wie groß ist der Finanzbedarf für so eine Taekwondo Schule?

Gute Frage. Das hängt stark ab von welcher Größenordnung wir sprechen. Eine Durchschnittsfiliale hat zwischen 200 und 300 Quadratmeter. Um da im Franchisesystem einzusteigen wird man in etwa 30.000 Euro investieren müssen. Dazu kommt noch der Umbau, für den man weitere 60.000 Euro benötigt und eine Reserve in Höhe von etwa 50.000 ist auch wichtig. Also zusammengerechnet kommen wir in etwa auf 130.000 Euro Startkapital. Wenn man die Schritte genau einhält, wird man das Investment schnell wieder refinanziert haben.

Wann schätzen Sie ein wann der Break-Even-Point bzw. Return On Investment eintritt?

Ich kann dazu aus eigener Erfahrung sprechen. Als ich damals vor 20 Jahren begonnen habe, war der Break-Even nach etwa 4 Monaten erreicht. Also nach 4 Monaten habe ich kein Minus gemacht. Der ROI (Return On Investment) ist erreicht, wenn alle Ausgaben und Investitionen wieder drinnen sind. Das ist auch vom Standort abhängig aber ich schätze, dass man im Durchschnitt nach etwa zwei Jahren den ROI erreicht. Wenn man gut wirtschaftet, geht das natürlich auch schon früher.

Was ist neu an dem YU-Konzept? Gibt es so etwas schon oder ist das etwas ganz Neues?

Das YU-Konzept ist etwas, das sich laufend weiterentwickelt. Wir bleiben nie stehen. Das neueste Produkt, das wir anbieten ist das VCT – Virtually Coached Training. Das ist im Kampfkunstbereich eine Weltneuheit. Für Franchisenehmer ist das jetzt eine interessante Möglichkeit, da es etwas ganz Neues ist. Gerade jetzt nach der Pandemie, wo sich viele Leute mit alternativen bzw. digitalen Methoden des Trainings beschäftigt haben, ist das ein perfekter Zeitpunkt, um einzusteigen.

Taekwondo ist ja bekanntlich eine traditionelle koreanische Kampfkunstart, bei der viel auf Werte und Tugenden gesetzt wird. Wie kann man so etwas mit moderner Technologie verbinden?

Taekwondo hat sich über Jahrtausende entwickelt und hat sich bis heute bewährt. Es wurde in Kriegszeiten verwendet, um Leben zu beschützen oder Leben zu löschen. In Friedenszeiten wurde es praktiziert, um gesund und fit zu halten. Da ist so viel Wissen enthalten. Aus sportmedizinischer Sicht gibt es auch bereits enormes Wissen, welches sich ständig erweitert. Durch den technologischen Fortschritt hat sich sehr viel in unserer Welt verändert. Vor zwei Jahrzehnten hatte so gut wie keiner ein Handy und jetzt läuft man mit einem Supercomputer in der Tasche herum. Vieles ist einfacher geworden. Ich denke, dass man, eben deswegen, das traditionelle Taekwondo mit moderner Technologie verbinden kann und so den Zugang zum Taekwondo Training und der Jahrtausende alten Tradition erleichtern kann. Man kann diese Verbindung von Tradition und Moderne sehr gut im Bildungswesen sehen, wo Studenten nicht mehr im Präsenzunterricht sein müssen, um sich Wissen anzueignen.

Ich möchte auch der Idee widersprechen, dass Tradition das Gegenteil von Entwicklung ist. Eine Tradition entwickelt sich auch ständig. Schau dir zum Beispiel einen Bäcker an und wie sich die Tradition des Brotbackens über Jahrhunderte entwickelt hat. Früher musste alles mühsam per Hand gemacht werden. Jetzt haben die Menschen viele hilfreiche Erfindungen zur Verfügung und können besseres Brot in kürzerer Zeit machen. Das ist jetzt nur ein Beispiel, aber ich finde, dass dieses Zusammenspiel von Tradition und Moderne etwas ist, dass wir im YU-Taekwondo leben.

Sie meinen, dass, obwohl die Pandemie doch eine recht schwierige Zeit war bzw. ist, es jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem YU-Franchise System zu starten?

Ja, weil genau jetzt sind die Menschen auf Online-Konsum umgestiegen. Es ist auch eine Zeit, in der sich viele Menschen neu orientieren und nach neuen Möglichkeiten suchen, um sich zu verwirklichen. Das ist ein sehr guter Nischenbereich und bietet einem die Möglichkeit auch richtig gutes Geld zu verdienen.

Was muss ein YU-Franchisenehmer für Kriterien erfüllen?

Wir sprechen eigentlich zwei Typen von Person an. Erstens, wäre da der Unternehmer bzw. Investor, welcher das unternehmerische mitbringt. Wir stellen ihm bzw. ihr alle Ressourcen zur Verfügung und bilden seine Trainer in unserem System aus.

Die zweite Art von Typ wäre der Sportler bzw. Kampfsportbegeisterte. In diesem Fall kommen sie bereits mit einer Begeisterung für die Materie und wir bringen dafür den unternehmerischen Teil und helfen der Person das Business aufzubauen. Wir helfen mit Marketing, PR, Buchhaltung, Jahreskonzepten und so weiter. Durch diese Herangehensweise ersparen sich unsere Franchisenehmer viele der Fehler, die ich selber in den letzten 30 Jahren gemacht habe.

Wie lange hat das zirka gedauert dieses Konzept zu entwickeln?

Ich bin jetzt 47 Jahre. Also, es hat 47 Jahre gedauert. Spaß beiseite. Ich bin jetzt 30 Jahre Profi und es hat sich im Laufe der Zeit viel verändert. Das Konzept vom VCT ist etwa 4 Jahre alt und wir sind jetzt dabei dieses umzusetzen.

 

Der Podcast für deine EXTRA Portion Lebensenergie!

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann kannst du in den Podcast „Dr. YU FOR YOU“ hineinhören.

 

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Fitnessbranche ist krisensicher

Die Fitnessbranche ist krisensicher. Wenn du einen Geschäftsbereich suchst, in dem mit Sicherheit eine große Nachfrage herrscht, dann bist du in der Fitness-Welt absolut richtig. Schon in den letzten Jahrzehnten boomte der Markt Jahr für Jahr und der Trend scheint auch weiterhin anzuhalten. Der Grund dafür ist einfach, die Menschen interessieren sich immer mehr für Ernährung, Sport und eine Lebensweise, die ihre körperliche und seelische Gesundheit fördert.

Fitnessbranche in der Veränderung

Nicht einmal die Pandemie konnte diesen Trend aufhalten. Im Gegenteil, gerade während dieser schweren Zeit war das Interesse an Fitnessthemen weiter gestiegen. Die Suchanfragen im Internet zeigen auch den Trend in Richtung Online-Trainings und Online-Kurse.

Auch wir bei YU-Taekwondo haben gleich zu Beginn der Pandemie unsere Online-Kurse verstärkt vermarktet, da es die einzige Möglichkeit schien, wie die Trainings weiter durchgeführt werden konnten. Natürlich war das Streamen der Trainings kein Ersatz für die Übungen mit einem Partner, aber sie waren eine gute Möglichkeit das Basistraining weiter ausbauen zu können. Die Trainingseinheiten via Online-Videos zu zeigen, hat sich als positive Ergänzung und nicht als Konkurrenz erwiesen – wie manche dachten.

Im Video „Tradition gekippt – Taekwondo 2.0“ erfährst du noch mehr über unsere Strategie, die uns während der Pandemie geholfen hat das Business weiterzuführen.

Nach dem Lockdown sind die Training-Studios natürlich sofort wieder besucht worden, denn kein Online-Training – wie gut auch immer die Videos waren – kann das Training mit einem Gegenüber ersetzen.

Fitnessbranche in der Krisenzeit

Wir alle haben gehofft, dass nach Covid wieder eine gewisse Normalität eintritt, aber dem war bzw. ist nicht so. Der Krieg in der Ukraine und die Herausforderungen am Energiesektor machen uns klar, es bleibt spannend.

Wir können die äußeren Umstände nicht ändern und die Entwicklung nicht vorhersehen, aber wir können uns ein Business aufbauen, dass in der Krise funktioniert und Gewinne macht.

Um ein Business durch eine längere Krisenzeit zu bringen, brauchen wir eine gute Markteinschätzung und eine solide Vorbereitung.

Jetzt in der Fitnessbranche starten?

Als die Pandemie mit all den Einschränkungen unsere Branche traf, hatte ich natürlich keine Ahnung, wie es weitergehen würde oder wie lange dieser Zustand anhalten würde. Aber ich wusste, die Menschen brauchen Sport, Bewegung und körperliche Ziele, damit sie auch in diesen Zeiten gut „funktionieren“ konnten. Die Analyse der Suchanfragen im Internet bestätigt diese Einschätzung klar und deutlich. Der Bedarf war da, nur das Produkt bzw. die Dienstleistung hatte sich in die digitale Welt verlagert.

Wenn du also jetzt ein Business starten möchtest, dann ist die Fitness- bzw. Gesundheitsbranche sicher eine gute Wahl.

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Werde Dein eigener Chef

Die Zeit ist gekommen, du willst dein eigener Chef werden. Du willst durchstarten und als Unternehmer deine Ziele und Träume in die Realität umsetzen. Wir leben in der besten Zeit, um in die Selbständigkeit zu gehen und erfolgreich zu werden. Dank des Internets stehen uns unzählige Wege und Möglichkeiten zur Verfügung.

 

Du überlegst?

 

Wenn du gerne Entscheidungen selbst triffst, unabhängig von Vorgesetzten arbeitest und keine Angst vor Herausforderungen hast, dann ist die Selbstständigkeit eine gute Option für dich.

 

Die Zeit, als eine Festanstellung auf lange Sicht gesehen „sicher“ war, ist längst vorbei. Es gibt keine Garantien mehr. Im Gegenteil, auch im Angestelltenverhältnis gibt es zunehmend mehr und mehr Herausforderungen.

 

Motivation – Dein eigener Chef

Wenn du davon träumst, endlich aus dem Alltagstrott des Angestelltenlebens auszubrechen, dann verstehe ich dich vollkommen. Ich selbst habe diese Entscheidung – meinen gut bezahlten Job als Trainer zu verlassen – bereits vor über 20 Jahren gefällt. Das war keine leichte Entscheidung für mich und auch meine Freunde und Bekannten hielten mich für verrückt, dass ich das sichere und gute Einkommen gegen ein Leben im Risiko tauschen wollte.

 

Für mich war der Sprung in die Selbstständigkeit vergleichbar mit meiner Laufbahn in Taekwondo. Schritt für Schritt (oder besser Kick-für-Kick) habe ich mich bis zum Schwarzgurt hochgearbeitet. Und genauso war es in der Selbständigkeit. Von der Entscheidung mich selbständig zu machen bis hin zu fast 30 Standorten waren es viele Stufen.

 

 

Vorteile – Dein eigener Chef

Endlich die eigenen Träume Realität werden lassen und die zahlreichen Chancen auskosten dürfen. Das sind die motivierenden Gedanken rund um die Selbstständigkeit.

 

Meine Motivation war es, das Taekwondo-Training nicht nur Kampfsport-Enthusiasten interessant zu machen. Meine Vision besteht (auch heute noch!) darin, so vielen Leuten wie möglich die Vorzüge von Taekwondo näherzubringen, damit sie ihr Leben glücklicher und besser leben können. Mit einem besseren Körperbewusstsein (und mit mehr Beweglichkeit) geht man einfach besser durchs Leben.

 

 

Hier ein paar Vorteile, die es wert sind:

·      Leidenschaft verwirklichen

·      Zeit frei einteilen

·      Selbstständige Entscheidungen treffen

·      Eigenverantwortung entwickeln oder stärken

 

 

Nachteile – Dein eigener Chef

Es gibt natürlich nicht nur Vorteile. So naiv dürfen wir nicht sein. Die Unsicherheit und die mit dem Unternehmertum verbundenen Risiken drücken sich meistens in 2 Fragen aus:

 

·      Was tun, wenn es nicht funktioniert?

·      Ist es das Risiko wert?

 

Das sind die Fragen, die jeder für sich klären muss.

 

Du bist dir nicht ganz sicher, dann hätte ich da noch eine Idee. Wie wäre es mit der Möglichkeit in die Selbstständigkeit zu gehen, aber gleichzeitig Teilzeit zu arbeiten.

 

Darüber erfährst du im Artikel Teilzeit UND Selbstständigkeit geht das überhaupt mehr.

 

Hier ein paar Nachteile, die es zu bedenken gibt:

·      Keine fixen Arbeitszeiten

·      Kein geregeltes Einkommen

·      Keine Absicherung im Krankheitsfall

·      Anfangs kaum Urlaub

 

 

 

Mit Selbstverantwortung zum eigenen Chef

Der eigene Chef zu sein, bedeutet die volle Selbstverantwortung für dein Leben zu übernehmen. Das ist nicht für jeden, das verstehe ich. Aber wer mit einer gut durchdachten Idee und einem soliden Plan startet (und mächtig viel Motivation), dem stehen viele Tore offen.

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Erfolgsfaktor #1: der Standort

Der Standort deines Trainingsstudio entscheidet maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg deines Unternehmens. Kein Scherz, wenn du ein erfolgreiches Business rund um das Thema Training aufbauen möchtest, dann ist ein guter Standort ein wichtiger Faktor für deinen Erfolg.

In diesem Fall spielt die Location eine große Rolle – anfangs sogar mehr als dein digitaler Auftritt. Suche dir Räumlichkeiten, die den notwendigen Platz anbieten, die von deinen Kunden leicht erreicht werden können und womöglich in einem guten Einzugsgebiet liegen.

Wenn du als Franchisenehmer – in unserem Fall „YU-Taekwondo Franchise“ – ein Sportstudio eröffnen möchtest, dann muss dieses auch in das Gesamtkonzept des Franchisesystems passen.

 

Warum ist der Standort so entscheidend?

 

Erreichbarkeit

Unabhängig davon, ob du Kinder, Erwachsene oder vielleicht Senioren als Zielgruppe hast, sie alle wollen möglichst schnell und ohne größeren Aufwand zu deinem Studio gelangen.

„Mach es den Kunden so einfach wie möglich, zu dir zu kommen“, ist meine Devise. Es kostet schon ausreichend Willenskraft regelmäßig zum Training zu gehen.

 

Konkret:

  • Wer wird vorwiegend meine Zielgruppe sein? (Kinder, Erwachsene, Senioren)
  • Wie sieht die Infrastruktur aus? Wie kann man deinen Standort erreichen?
  • Gibt es eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel?
  • Gibt es einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe?

 

Sichtbarkeit

Je größer und besser deine Sichtbarkeit ist, desto weniger Werbebudget brauchst du, um die Aufmerksamkeit deiner potenziellen Kunden zu gewinnen.

 

Konkret:

  • Liegt der Standort an einer belebten Straße, wo täglich viele Fußgänger vorbeigehen?
  • Hat dein Geschäftslokal große Auslagen, die du zu Ankündigungen nutzen kannst?
  • Könnte man durch die Fenster Trainings live beobachten?

 

Konkurrenz/Nachfrage

Gibt es an dem Standort bereits Mitbewerber? Das ist eine wertvolle Information für dich. Daraus kannst du schließen, dass eine Nachfrage in diesem Gebiet besteht. Weiters kannst du deine Konkurrenz beobachten und von ihnen lernen, was funktioniert und was nicht. Hilft vor allem beim Marketing, denn regionale Strategien können oft unterschiedlich ausfallen.

 

Konkret:

  • Gibt es Kampfsport-Vereine in der Gegend?
  • Gibt es andere Fitnessstudios im näheren Umkreis?

 

Wichtigste Faktoren für deinen Standort

 

Eine gute Standortentscheidung bedarf einer tieferen Recherche. Vom Franchisenehmer bekommst du – in der Regel – umfangreiche Informationen und Daten, mit denen du schneller und einfacher einen für dich geeigneten Standort ausfindig machen kannst.

 

Zu den wichtigen Faktoren gehören:

-Größe des Einzugsgebiets

-Konkurrenzsituation

-Verkehrsinfrastruktur

-Personal

-Kosten/Aufwand

-Objektqualität

-Umfeld

 

Das sind sicherlich nicht alle, aber die wichtigsten. Es hängt natürlich auch vom jeweiligen Geschäftsfeld ab, welche Kennzahlen du zur Entscheidungsfindung heranziehen musst.

 

Unterstützung bei der Suche

 

Am Anfang einer Firmengründung gibt es so viele Bereiche, um die man sich kümmern muss und die wichtig sind. Oft ist die Informationssuche ein großer Aufwand bei der Neugründung und da können wir aufgrund unserer Erfahrung (rund 30 Standorte in Österreich) definitiv einiges an Informationen beitragen.

Wir als Franchisegeber „YU-Franchise“ sind sehr darauf bedacht, dass du einen guten Standort bekommst. Denn wir wissen, wie sich eine gute Wahl des Standorts positiv auf deinen geschäftlichen Erfolg auswirkt. Daher haben wir in unserem System eine aktive Unterstützung bei der Standortsuche mit inkludiert.

Hier gibt’s noch ein kurzes Video „Wie ich Franchisegeber wurde“, das dich interessieren könnte.

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Gewaltige Marketingvorteile für Franchisenehmer

Wer die Marketingvorteile als Franchisenehmer kennengelernt hat, der weiß, wovon ich hier schreibe. Besonders in der Gründungsphase ist jeder Unternehmer mit den verschiedensten Aufgaben voll beschäftigt.

Marketing ist aber einer der wichtigsten Elemente für den unternehmerischen Erfolg. Denn je schneller mit dem Marketing begonnen wird, desto schneller erfahren die Kunden von deinem Geschäft, deinen Produkten und deinen Leistungen und desto früher machst du Umsätze.

Da kommt das Franchisesystem ins Spiel, denn im Normalfall bekommst du gleich zu Beginn eine erprobte Marketingstrategie mit all den notwendigen Informationen vom Franchisegeber. Warum? Ganz einfach, denn es liegt auch in deren Interesse, dass du möglichst schnell Cashflow generierst und von der Partnerschaft profitierst.

Die 3 großen Marketingvorteile

Besonders nach der Firmengründung gibt es sehr viele Bereiche, die deine Aufmerksamkeit brauchen. Die rechtlichen Angelegenheiten, die Erstellung der Produkte bzw. Dienstleistungen, das Marketing, dein Online-Auftritt und natürlich die laufenden Postings in den sozialen Medien.

„Marketing ist mehr als nur „Anzeigen schalten“ und „Postings auf Facebook“ veröffentlichen.“

Da jede gute Marketingstrategie von der Recherche und den Vorbereitungen abhängt, müsstest du hier Geld und Zeit investieren, noch bevor du mit deine Marketingaktivitäten starten könntest.

 

Vorteil 1 – Erprobte Marketingstrategie

Als Franchisenehmer bekommst du alle notwendigen Informationen und Unterlagen, damit du sofort mit dem Marketing beginnen kannst. Der Franchisegeber hat in der Regel viele Jahre Erfahrung in dem jeweiligen Geschäftsbereich – bei mir sind es fast 20 Jahre – und weiß, welche Strategien funktionieren und welche nicht.

 

Vorteil 2 – Ausbildung und Unterstützung

Wer sich in ein Franchise einkauft, der erhält eine Ausbildung und jede Menge Informationen über die Branche, den Markt, das Konsumentenverhalten und natürlich über das eigene Produkt bzw. die eigene Dienstleistung. Meistens geschieht dies in Form von Workshops und persönlichen Schulungen. Sollte dennoch jemand Probleme haben, gibt es bei jedem Franchise eine Anlaufstelle, wo man Unterstützung bekommt.

Ich habe gelernt, wenn Standortleiter bzw. Franchisenehmer überfordert sind, dass ein persönliches Gespräch oft am schnellsten und einfachsten hilft, die Herausforderungen zu überwinden. Daher legen wir bei uns sehr viel Wert auf den persönlichen Kontakt.

 

Vorteil 3 – Gemeinsam statt einsam

Gerade bei Marketingaktionen kann es ein großer Vorteil sein, wenn du nicht als Einzelner auftrittst. Wenn mehrere für ein und dieselbe Marke werben, dann profitiert jeder einzelne Franchisenehmer auch vom Marketing der anderen.

Gleichzeitig werden oftmals übergreifende Werbeaktionen mit einem gemeinsamen Werbebudget finanziert, um so mehr Reichweit und Sichtbarkeit zu bekommen. Zum Beispiel haben wir vor kurzem mit dem Marketing für VCT (Virtual Coached Training) begonnen. Die Werbung hilft nicht nur der Firma, sondern jedem einzelnen Standort. Wenn du mehr über VCT erfahren willst, dann kannst du hier bei VCT – Weltneuheit im Franchise weiterlesen.

Marketingvorteile stärken

Als Unternehmer ist man oft ein Einzelkämpfer – das ist eine Tatsache. Aber im Franchise ist man ein Team, das sich gegenseitig stärkt und unterstützt. Vor allem im Marketing ist es hilfreich, wenn man nicht alleine dasteht, sondern von den jahrelangen Erfahrungen der Firma profitieren kann.